Praxis M.Zekakis - Therapie für junge Menschen
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Therapie für junge Menschen
Therapie für junge Menschen

Fragen

Wie beginnt man eine Psychotherapie?

Zunächst ist immer ein Anruf in meiner Telefonsprechzeit notwendig, weil ich Termine nur nach einer telefonischen Vereinbarung vergebe. Zum ersten Termin wird nur die Krankenversichertenkarte und keine Überweisung gebraucht. Es findet dann eine oder mehr Probesitzungen statt. Dabei wird geklärt, ob eine Therapie überhaupt notwendig ist und es erfolgt eine Beratung darüber, welche Methode dabei verwendet werden soll. Erst danach kann ein Antrag zur Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden. Ab 16 Jahren kann man auch ohne Zustimmung der Eltern eine Psychotherapie beginnen.

 

Was passiert bei einer Psychotherapie?

Die Therapien können sehr verschiedenen voneinander sein. Sprechen und Zuhören gehören immer dazu. Manchmal sind auch Gespräche mit Eltern oder der ganzen Familie Teil einer Behandlung.

 

Was ist eigentlich ein Psychotherapeut?

In Deutschland darf man sich nur dann Psychotherapeut nennen, wer man eine staatliche Anerkennung (Approbation) hat. Jeder Therapeut hat außerdem auch einen Grundberuf wie z.B. Arzt, Psychologin oder Sozialarbeiter. Außer den Psychotherapeuten gibt es noch viele andere Menschen, die sich mit seelischen Problemen beschäftigen. Aber nur Therapeuten mit einer Approbation dürfen sich Psychotherapeuten nennen.

 

Welche Arten von Psychotherapie gibt es?

Es gibt zunächst zwei Richtungen. Zum einen die Verhaltenstherapie. Zum anderen die psychoanalytischen Therapien, zu denen die tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie gehört. Für diese beiden Methoden übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten. Darüber hinaus gibt es viele weitere Methoden, wie zum Beispiel die systemische Paar- und Familientherapie. Man schätzt, dass es weltweit mehr als 500 eigenständige Therapieformen gibt.

 

Weshalb fängt man eine Psychotherapie an?

Es kann viele Gründe geben, um eine Therapie anzufangen. So kann jemand sehr an Angst oder Depression leiden und deshalb Hilfe brauchen. Oder jemand verhält sich sehr auffallend, so dass er oder seine Mitmenschen darunter leiden. Oder jemand leidet darunter, dass er von seiner Umgebung schlecht behandelt wird.

 

Wer bezahlt die Psychotherapie?

Bei zugelassenen Psychotherapeuten wird die Behandlung von den Krankenkassen gezahlt. Aber auch eine privat bzw. von der Beihilfe oder einer privaten Krankenkasse bezahlte Therapie ist möglich. Welche Kosten die privaten Versicherungen übernehmen hängt von dem abgeschlossenen Vertrag ab.

 

Wer braucht keine Psychotherapie?

Menschen haben auch Probleme, die nicht mit einer Therapie behandelt werden müssen. Wer nach einer Trennung erstmal traurig ist, braucht er keine Therapie, sondern Trost. Wenn ein Schüler "sitzenbleibt", braucht er keine Therapie, sondern Nachhilfe. Studierende mit Arbeitsstörungen brauchen manchmal nur gute Tipps. Wenn das alles nicht hilft, kann manchmal auch eine Psychotherapie notwendig werden.

 

Wie hilft denn eine Psychotherapie?

Man geht davon aus, dass das eigentliche Problem nicht nur die seelischen Symptome wie z.B. Angst oder Trauer sind, sondern ein Problem, das dahintersteht. Es geht es in der Therapie also darum, diese Probleme verstehen zu lernen und eigene Lösungen dafür zu suchen.

 

Wozu gibt es Psychotherapeuten nur für junge Menschen?

Alle Menschen, die bei Beginn einer Behandlung noch nicht 21 Jahre alt sind, können von Psychotherapeuten für Jugendliche und Kinder (KJP) behandelt werden. KJP haben eine eigene Ausbildung, weil bei jungen Menschen Probleme bestehen, die ältere Erwachsenen so nicht haben.

 

Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Die Gründe für eine Therapie können sehr verschieden sein. Darum dauert es auch unterschiedlich lange, bis eine Behandlung beendet werden kann. Man muss aber mindestens mit einem halben Jahr Dauer rechnen. Was etwa 25 Therapiestunden für den Patienten und ggf. weitere 5 Stunden für Eltern oder Familie bedeutet.

 

Wie viele Menschen gehen zur Psychotherapie?

Die Zahl aller Menschen in Deutschland, die mindestens einmal im Leben eine Therapie brauchen, liegt bei etwa 30-50% der Bevölkerung. 20% aller Jugendlichen haben eigentlich therapeutische Hilfe nötig. Davon geht aber nur ein Bruchteil zu einem Therapeuten.

 

Warum ist es oft schwierig, eine Therapieplatz zu finden?

In Deutschland gibt es zu wenige Psychotherapeuten. Für Jugendliche und Kinder ist der Mangel besonders groß.

 

 Marianne Zekakis

Psychotherapeutin für

Jugendliche und junge

Erwachsene in Hannover

 

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Zuletzt aktualisiert am 12.06.2018